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Heißmangel

Bereits im 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts konnte die Hausfrau die Wäsche kalt mangeln. Dafür waren die beiden Rollen der Mangel mit Leinenstoff bespannt. Die großen Wäschestücke - z. B. Bettwäsche und Tischdecken - wurden exakt auf Falte gelegt, mit etwas Wasser besprenkelt und durch die mit Leinenstoff bespannten Rollen der Walze gedreht. Die Kaltmangel wurde zuerst manuell mittels Drehkurbel, später mit elektrischem Motor angetrieben. Kalt mangeln war auch Mitte bis Ende des 20. Jahrhunderts in den neuen Bundesländern sehr beliebt. In Wäschereien können Sie immer noch kalt mangeln lassen.

Mittlerweile gibt es für den Hausgebrauch die Heißmangel. Diese wird von verschiedenen Herstellern angeboten, so u.a. von Miele und Siemens. Auch eine Bügelstation kann als Heißmangel bezeichnet werden. Vor allem Leinenstoffe lassen sich sehr gut durch die Heißmangel plätten. Aber auch zum kalt mangeln ist er ideal. Leider ist sowohl das kalt mangeln als auch die Heißmangel durch das Bügeleisen weitestgehend ersetzt worden. Gerade für solche dicken Materialien wie Leinenstoff bietet sich die Heißmangel jedoch an, da hier der Anpressdruck wesentlich höher ist als durch das normale Bügeleisen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass - wenn Sie z. B. Leinenstoff doch bügeln wollen - dieser eine längere Zeit geplättet werden muss als z. B. Baumwollstoffe. Dafür ist Leinenstoff aber wesentlich reißfester. Wenn Sie viele große Teile zu plätten bzw. bügeln haben, so lohnt sich die Anschaffung einer Heißmangel auf jeden Fall. Diese ist auch sehr leicht zu bedienen.

4.12.10 21:48

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